smilethings

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. I want to make you smile.

Schön war’s in Schloss Schönbrunn

Heute war bei mir Selfie-Tag. :p

Der Neptunbrunnen und ich.

Die Gloriette

Knuffigkeitsalarm!

Bei wirklich fabelhaftem Wetter habe ich heute einen Tagesausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Schönbrunn gemacht.

Mit dem erworbenen Ticket konnte ich Schloss, Kronprinzengarten, Irrgarrten, Orangerie und die Gloriette besichtigen. Im Zoo war ich dann auch noch, denn so schnell bin ich nicht wieder hier. Es ist der älteste Zoo der Welt. Es gibt viel Grün und die Gehege sind naturnah angelegt. Trotzdem war ich ziemlich enttäuscht, weil einfach so wenig Tiere zu sehen war. Entweder hatten die alle sehr gute Verstecke oder waren irgendwo drinnen. Aber immerhin hab ich jetzt mal einen Koalition und einen Panda gesehen. Im Affenhaus machte ein junger Mann seiner Angebeteten einen Heiratsantrag. Sie hat JA gesagt. ♡ :*

Das WLAN im Hotel ist gerade mal etwas stabiler als sonst und so wollte ich euch einen kleinen Eindruck von diesem schönen Tag heute geben.

Mal sehen, ob es auch mit ein paar Bildern klappt. Ich glaube ein Bild ist jetzt doppelt, aber egal. Mit nem Tablet zu bloggen, will auch gelernt sein.

Liebe Grüße aus Wien,

die Sophie

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Sonntagsspaziergang

Heute hatte ich um 16 Uhr Feierabend und um von der (endlich mal) strahlenden Sonne noch etwas abzubekommen, spazierte ich nach Hause. Was mir auf meinem Weg vor die Linse sprang, seht ihr hier:

Danach hielt ich ich zum ersten Mal in diesem Jahr ein Nickerchen in der nach unten wandernden Sonne auf meinem Balkon. Na gut, im Winter hab ich schon mal ein Sonnenschläfchen gemacht, aber da war ich natürlich gut eingemummelt. Heute haben meine nackerlten Beine in der Sonne gebadet. 🙂

Ich hoffe sehr, dass die Eisheiligen nicht mit allzu garstiger Kälte daherkommen.

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Als Mystery Guest im Musical

Gestern durfte ich einen guten Freund, der ab und zu als Mystery Guest unterwegs ist, ins Theater des Westens zur neu aufgelegten Musical Adaption des Disneyfilms „Der Glöckner von Notre Dame“ begleiten. Dies war nur möglich, weil sich im letzten Moment noch ein Kollege fand, der mit mir einen Schichttausch machte. Sonst hätte ich eigentlich gestern arbeiten müssen.

Was ist und macht ein Mystery Guest? Man kann kostenfrei Hotels, Restaurants, Bars oder kulturelle Veranstaltungen besuchen, verhält sich ganz normal und unauffällig, muss sich aber während des Besuchs ganz schön viel merken und auch bestimmte Aufgaben erledigen bzw. bestimmte Fragen stellen. Dafür muss man hinterher einen recht auführlichen Testbericht schreiben. Man lernt neue Veranstaltungsorte, Restaurants, etc. kennen  und bekommt ausgegebene Gelder erstattet. Im Laufe der Zeit wird man auch beim Schreiben der Berichte routinierter und schneller werden. Aufwand und Nutzen bzw. kostenloses Erlebnis halten sich in einer sehr guten Waage, denke ich. Ich hab mich jedenfalls gleich heute als Mystery Guest beworben. 🙂

Aber nun zum Musical. Die Stimmen waren gut, das Bühnenbild aufwendig, aber nicht sehr variabel, toller Chor, tolles Orchester. Man hielt sich sehr genau an die Texte und Melodien des Films, was ich nur weiß, weil ich mir gestern dann gleich den Disneyfilm zum Vergleich ansah. Es ist ja Jahre her, dass ich den mal sah. Mein Hauptfazit: Der Film ist schöner. Das liegt aber sicher auch daran, dass man einfach die putzigen Wasserspeier und die lustige Ziege, die Esmeralda immer begleitet, in einer realen Darstellung nicht umsetzen kann.

Ich wusste ja, dass es ein DISNEY-Musical ist, aber gerade im zweiten Teil waren einige Szenen so zuckersüß, kitschig inszeniert, dass ich mit den Augen rollte. Als Domprobst Frollo Esmeralda und Hauptmann Phöbus noch einmal ein Abschiedstreffen vor Esmeraldas Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen gewährt, bleibt Esmeraldas Stimme fast stehen und die Töne und Silben ziehen sich wie Kaugummi auseinander. Im Gegensatz zum Film stirbt Esmeralda im Musical und ihre Auffahrt in den Himmel und Engelwerdung – ojemine – soviel Kitsch hätte nicht sein müssen. Der Film ist tatsächlich viel weniger kistchbehaftet aus meiner Sicht.

Ich habe absolut nicht verstanden, weshalb der Quasimodo-Darsteller als normaler Mensch auf die Bühne kommt und erst dort zu Quasimodo verkleidet wird. Ihm wird ein Buckel umgeschnallt, der grüne Hemdsmantel umgelegt und die entstellende Maske aufgesetzt.

Im Film ist Quasimodo das Kind eines Zigeunerpaares, das von Frollo zu Tode gejagt wird. Im Musical hat Frollo einen Bruder, der, weil er sich in eine Zigeunerin verliebt und mit ihr leben möchte, der Stadt verwiesen wird. Aus dieser Verbindung entsteht Quasimodo. Quasimodos Mutter stirbt an Pocken und kurz vorm Ableben des Vaters ruft dieser seinen Bruder Frollo zu sich, mit der Bitte für Quasimodo Sorge zu tragen. Frollo hasst alles Fremde und vor allem die Zigeuner, die er seit Jahren versucht, aus Paris zu vertreiben. Manchmal habe ich mich während der Textpassagen von Frollo sehr unangenehm berührt gefühlt, was widerum für ein, größtenteils, überzeugendes Spiel spricht. Aussagen wie „unsere Grenzen sind nicht geschützt“ und dass nicht immer mehr von „diesem Pack und Gesindel“ ins Land kommen darf, erinnern doch sehr an den momentan eisig-rechten Wind in Europa. Rassismus und das Bestreben, andere Völkergruppen zu vernichten, gab und gibt es leider, leider zu allen Zeiten.

Insgesamt fand ich jedoch das Schaupiel und den Gesang der Darsteller zu aufgesetzt, einfach nicht natürlich. Von der Inszenierung, die 1999 – 2002 am Potsdamer Platz lief, war ich sooooo begeistert. Diesmal leider nicht. Vielleicht sollte Stage Entertaiment einfach mal aufhören, Musicals wie am Fließband zu produzieren. Weniger wäre hier, meiner Meinung nach, mehr. Trotzdem war die so verbrachte Zeit viel, viel besser als arbeiten zu müssen. 🙂

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