smilethings

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. I want to make you smile.

Frühschicht

- 13. April 2014

Wie lange ist es jetzt schon her, dass ich sagte, ich hätte einen Text über meinen Weg zur Frühschicht auf Halde? Lieber nicht drüber nachdenken. Hier kommt er nun endlich.

Samstag, 6:47 Uhr: Die Karower Straßen sind sehr, sehr leer und ebenso der Bus. Ich bin die einzige Passagierin. Bei der Ankunft am S-Bahnhof steigen immerhin 10 Leute aus. Noch sieben Minuten bis die Bahn kommt. Der Busfahrer war fix. Normalerweise wartet man nur noch zwei/ drei Minütchen, wenn man am Bahnhof ist.

Auf dem Bahnsteig: Kaum Gespräche, wolkenfreier Himmel, der der Sonne ordentlich Platz läßt in tollen Farben aufzugehen. Der hellste Stern verblasst langsam und die Vögel singen erfolgreich gegen den Schienenlärm an. Ich dreh noch ne Runde über den Bahnsteig, um mir die Wartezeit zu vertreiben. Zum Glück ist es heute windstill und nicht so kalt.

In der Bahn: auch recht leer. Mehr oder minder wache Personen um mich herum, die alle in ihre Smartphones oder Lektüre vertieft sind. Irgendetwas macht Krach – als ob eine Gurtschnalle gegen Metall schlägt. NERV! Meine Füllertinte ist leer, der Kugelschreiber muss her. Augen kurz mal schließen. Irgendwer hört Rap.

Umstieg in die U-Bahn: wieder sieben Minuten warten, da die U-Bahn am Wochenende alle zehn statt alle fünf Minuten fährt. Auf dem Bahnhof sind zwei Monitore und ne Kamera. Hab mich schon öfters auf den Bildschirmen gesehen. Wird bestimmt alles aufgezeichnet. Ich könnte ja mal Faxen machen, hab aber keine Lust. Stattdessen schon wieder ein Geräusch das nervt. Irgendwo steht eine Plakatwand, bei der die Anzeige der Plakate automatisch wechselt. Dieses Plakatwechselgeräusch!!!!

In der U-Bahn ist es still, viele freie Plätze. Die Menschen sind müde und verschlafen. Ich mache auch noch einmal die Augen zu und freue mich auf mein Frühstück. HUNGER! 🙂

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2 responses to “Frühschicht

  1. Hummel sagt:

    Du bist also auch so geräuschempfindlich. =) Mir fallen solche Dinge auch immer am meisten auf.

    • smilehelper sagt:

      Empfindlichere Ohren als Andere hatte ich schon oft, aber diese noch größere Sensibilität ist erst durch die neue Arbeit gekommen, wo ich fast den ganzen Tag lang ein Headset aufhabe und darüber Stimmen höre. Manchmal müsste ich bewusster dran denken es abzunehmen. Manchmal ist es aber auch besser es auf den Ohren zu lassen. Dann ist das ganze Stimmengewusel um einen rum etwas gedämpft. 😉 Wie so oft im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile. 🙂

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