smilethings

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. I want to make you smile.

Berlin, Berlin…

- 26. August 2014

Heute hatte ich frei und da bin ich mal ein bissl im Kiez spazieren gewesen, einmal die Libauer Straße lang und mir alle Läden da angeschaut. Zwei Plattenläden, einmal Klamotten (Anna Maria) mit ner echten Bananenstaude vorm Laden, die sogar Früchte trug, einem Laden, in dem Taschen aus ehemaligen Reifen oder Kreationen aus Leder(gürteln) verkauft werden, ein Geschäft mit wirklich originell bedruckten Textilien, vor allem Baumwollbeuteln. Da kam mir dann auch ein wunderschöner Hund mit seinem vollgesabberten Ball entgegen, legte diesen auf der Bank vorm Laden ab und forderte mich so, inkl. wedelndem Schwanz, ganz deutlich auf, mit ihm zu spielen.

Am schärfsten war aber, dass ich an einem Café vorbei lief, dessen kleiner Verkaufsraum regelrecht überfüllt wirkte. Eine Drag-Queen à la Olivia Jones stach aus der Szene hervor, bestimmt an die 2m groß, blonder Kopfputz, unglaublich viel Schminke UND einem fetten schwarzen Schnurrbart. Drumherum eine Runde von Schwuppen, die zu ihr aufschauen mussten, wegen der Größe. Dit is Berlin! 😀 Hat mir sehr gut gefallen.

Und sonst so? Hab mir manche Frage gestellt, z.B.:

  • Warum haben so viele Männer ab 30 schon ne Glatze?
  • Warum haben Ballerinaschuhe so gut wie immer ein Schleifchen dran?
  • Wo kommt nur dieser krasse, wilde Mix her, den ich fast jede Nacht zusammenträume?
  • Wieso hab ich (scheinbar) so viel weniger Energie als andere Menschen?
  • Warum sind so viele, oft gutaussehende, Männer schwul?

Damit hier keine falsche Sicht der Dinge entsteht: Ich hab nichts gegen Schwule, sonst könnte ich gar nicht da arbeiten, wo ich gerade arbeite.  Egal wer wen wie liebt – manche Menschen mag man, manche nicht.

Unter Schwulen sind halt oft flippige Personen dabei, die das Leben bunter machen, wenn man ihnen begegnet oder sie im Berliner Straßenbild sieht. Ääähhh, naja, nehme ich zurück bzw. erweitere es: Berlin ist so vielfältig, mal bunt, mal grün und oasisch ruhig, mal stinkend und dreckig oder schrullig. Die Menschen, die sich in der Stadt bewegen ebenso, egal ob Tourist oder Einwohner.

 

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