smilethings

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. I want to make you smile.

Ostseeurlaub – Zweiter Happen

- 3. Oktober 2016

Am Mittwoch war ich im Hinterland unterwegs. Mein erstes Ziel war der Botanische Garten Usedom, von dem ich aber leider enttäuscht war. Die Entstehungs-Idee fand ich schon gut und es steckt unglaublich viel Arbeit dahinter, die ganzen Beete in Schuss zu halten, aber leider blühte nicht mehr viel und es fehlten mir „verwunschene“ Ecken. Fotos hab ich gar nicht gemacht. Ich fotografiere nicht, um sagen zu können: „Ich war da!“, sondern, weil ich etwas für mich Schönes einfangen/ festhalten möchte. Ich brauche einen Impuls, der mir sagt: „DAS will ich fotografieren.“

Mein zweites Tagesziel war das Wasserschloss Mellenthin. Mellenthin gilt als Mittelpunkt der Insel Usedom. Das Schloss wird als Restaurant betrieben mit angeschlossenem Hotel. Man kann dort Bier und Kaffee trinken und kaufen, das/ der im Schloss selbst gebraut/ geröstet wird. Das Bier gab es aber leider nur in 1l, 2l-Flaschen oder einem 5l Fässchen. Die kulinarische Spezialität des Hauses sind Waffeln mit allerlei süßen Toppings. Am Eingang bezahlt man 2 € Passierzoll, die man dann auf Getränke und/ oder Speisen angerechnet bekommt. Den Schlossgarten hätte ich mir größer vorgestellt und gewünscht. Es gab nichts zu erlaufen. So trank ich dort einen sehr guten Tee und erkundete den Schlossladen mit seinen regionalen Produkten.

Wieder in Ahlbeck angekommen, verzog ich mich einfach nochmal an den Strand und fotografierte Wolken und Vögel. 😀

Der schönste Urlaubstag war der Donnerstag. Ich fuhr nach Lüttenort, der schmalsten Stelle Usedoms, zwischen Koserow und Zempin. Zwischen Achterwasser und Ostsee ist es nicht mal ein Kilometer. Dort besuchte ich die Wirkungsstätte des Malers Otto Niemeyer-Holstein. Das war eine Empfehlung eines Kollegen, der geborener Usedomer ist. Der vom Künstler selbst angelegte Garten ist soooo schön und es juckte mir wie wild in den Fingern, alles Mögliche zu fotografieren. Immer häufiger lasse ich mir Zeit für ein Bild, spiele mit Licht und Perspektive. Ich versuche weniger Schnappschüsse zu produzieren und erst auf den Auslöser zu drücken, wenn mir das Bild wirklich gefällt. Ich hoffe, dass man dies auf einigen der kommenden Bilder sehen kann. 🙂

Danach ging es weiter nach Trassenheide zur Schmetterlingsfarm und dem Haus, das Kopf steht. Die Preise fand ich bei beidem HUI, aber die tropisch-feuchten Bedingungen für die Schmettis zu schaffen, kostet eben. Es war schade, dass man viele Arten gar nicht zu Gesicht bekam. Es flogen immer die gleichen um ein herum.

Dieses verdrehte Haus zu betreten, war schon komisch für die Sinne. Mir wurde etwas schwindlig, auch weil der Boden ja das Dach war und somit nicht eben. Witzig fand ich, dass man sogar bedachte, die Bäume mit Vogelhäuschen und die Hundehütte falsch herum aufzustellen.

Lasst euch diesen Happen gut schmecken. Der dritte und letzte folgt demnächst.

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