smilethings

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. I want to make you smile.

Advent, Advent… 12./ 13. Dezember

- 13. Dezember 2016

Alltagsgebabbel

Entschuldigt bitte, dass ich mich gestern nicht gemeldet habe, aber das Ende eines Tages um 24 Uhr kollidierte mit meiner Bettschwere nach sehr spätem Abendbrot.

Warum so spät? Gestern abend war ich bei der vierten Einheit (von fünfen) eines Selbstverteidigungskurses, von einer Frau für Frauen entwickelt, bei Pretty Deadly Self Defense. Eine Einheit dauert immer zwei Stunden und Schritt für Schritt lernen wir Bewegungen kennen, die wir sowieso schon täglich machen und für die Abwehr eines Angreifers nutzen können. Es geht nicht darum zu lernen, wie man seinen Angreifer vermöbeln kann, sondern darum, wie man Distanz/Platz zwischen sich und dem Angreifer schaffen kann, um Zeit zum Fliehen zu gewinnen. Denn die erste Regel der Selbstverteidgung lautet: R U N!!!

Es gibt drei Level bei den Kursen. Das erste Level werde ich dann nächsten Montag um 21 Uhr beendet haben. Ich bin mir schon sehr sicher, dass ich im neuen Jahr auch noch den Level 2 Kurs machen werde. Ich kann nicht sagen, dass ich mich jetzt (schon) total gewappnet für einen Angriff auf mich in der Öffentlichkeit fühle (ist auch illusorisch nach gerade mal 10 Zeitstunden „Unterricht“. Unsere Lehrerin macht seit 16 Jahren Martial Arts.), aber falls ich in solch eine Situation kommen sollte (was ich nicht hoffe), hoffe ich, dass aus meinem Unterbewusstsein trotz des Überraschungseffekts und Schrecks blitzschnell erlernte Bewegungen in meinen Kopf und Körper schießen.

Ich war dann erst gegen 22 Uhr zu Hause. Nach dem Essen hielt das Fernsehen noch eine interessante Reportage über Angela Merkel bereit bis 0:15 Uhr. Danach wollte ich eigentlich noch was posten, aber um 0 Uhr konnte ich meine Augen einfach nicht mehr offen halten und suchte mir eine angenehme Schlummerposition auf meiner Couch. Der Weg ins Bett war in diesem Moment viiiiiiel zu weit. 😀

Vormittags war ich bei meiner 88-jährigen Nählehrerin, die ich einmal im Monat besuche. Sie war Maßschneiderin und durch meine Mutter, die ihre Hausärztin ist, kam der Kontakt zustande. Inzwischen verstehen wir uns sehr gut und freuen uns jedesmal aufeinander. Sie kann leider nur noch sehr schlecht sehen, was ihr sehr zu schaffen macht, weil sie ihre geliebten Hand- und Näharbeiten dadurch nicht mehr ausführen kann. Aber es ist erstaunlich wie präzise sie manchmal noch Stoffe abstecken oder zuschneiden kann. Sie hat einfach unheimlich viel im Gefühl. Sie versucht mir Tricks und Kniffe eines Nähprofis beizubringen. Das kann ich oft gar nicht alles im Kopf behalten. Ich habe zwar gemerkt, dass ich lieber Kissen, Täschchen oder sonstige Accessoires statt Kleidung nähe, aber immerhin sind mit ihrer Hilfe schon ein Kreisrock (aus über 60 Jahre altem schwarzen Samtstoff meiner Uroma), ein Glockenrock (blau mit schwarzen Punkten, aber noch nicht ganz fertig. Ein Bündchen muss noch ran) und eine schwarze Bluse im Prinzessschnitt, die sich derzeit in der Fertigstellung befindet, entstanden. Solange ich noch nur vier Tage die Woche arbeite, werde ich diese Treffen fortführen. Trotzdem soll so schnell wie möglich eine andere Arbeit her, auch wenn dann diese Treffen nicht mehr möglich sein werden. Was ich dann hatte, kann mir keiner mehr nehmen. 🙂

So, heute geht es noch 16-24 Uhr zur Arbeit. Danach fahre ich zu meinen Eltern in den Nordosten der Stadt, weil mein Autochen dort morgen zum TÜV geht. Und der beste Papa der Welt hat mir ein Angebot gemacht, dass ich nicht erwartet, dann aber auch nicht abgelehnt habe. 😀 Er bringt das Vehikel zw. 8 und 9 Uhr weg und ich darf ausschlafen. Toll, toll, toll, oder? ❤ ❤ ❤ :*

So kann also ein arbeitsfreier Tag bei mir aussehen. 🙂

Liebe Grüße und bis bald,

Eure Sophie

 

 

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