smilethings

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. I want to make you smile.

Salzburg – das kann doch noch nicht alles gewesen sein

- 1. Juni 2017

GENAU! Deshalb gibt es hier jetzt noch Eindrücke von Schloss Hellbrunn, dem Zoo Salzburg und noch Einigem mehr.

Wer einmal nach Salzburg reisen möchte, dem empfehle ich wärmstens die SalzburgCard. Ich hatte mir eine für 48 Stunden gekauft (es gibt sie für 24, 48 oder 72 h) und bei den vielen Dingen, die ich mir anschaute, habe ich ziemlich genau 50% an Eintrittsgeldern eingespart. Das finde ich beachtlich. Außerdem kann man frei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umher fahren, was ich sehr befreiend finde.

Man sagte mir, man sei ohne einen Besuch des 400 Jahre alten Lustschlosses Hellbrunn nicht in Salzburg gewesen. Nach 20 min. Busfahrt war ich da. 🙂 Warum Lustschloss? Tja, das hat sich der Erzbischof Markus Sittikus innerhalb von sieben Jahren (1612-1619) zu seinem Vergnügen erbauen lassen. Seine Gäste belustigte er unter anderem mit feuchten Überraschungen aus den Wasserspielen oder einer Vogelgesangsgrotte. Man(n) ließ es sich nicht schlecht gehen.

Die weltberühmten Wasserspiele kann man nur mit Führung besichtigen. Das ist zwar ein bissl Massenabfertigung, weil meine Gruppe zum Beispiel sehr groß war. Trotzdem ist es schon beeindruckend und erstaunlich wie mechanische Theater oder eine tanzende Krone nur mit Wasserkraft bewegt werden und das seit 400 Jahren. Gut versteckt befinden sich an vielen Stellen Düsen, aus denen Wasser spritzen und die der Führer „anwerfen“ kann und so wurde auch ich zweimal etwas nass. Zum Glück war es ja herrliches Wetter.

Zoo Salzburg

Vom Schloss Hellbrunn nach kurzem Fußweg erreicht. Tolle, naturnahe, in den Berg gebaute Gehege, ganz süße Katta-Babies. Seht selbst. 🙂

Ich weiß, Zoos sind immer so ne Sache. Ich hab auch schon welche besucht, wo ich erschrocken war über das schlechte Aussehen der Tiere und Gehege. Trotzdem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten und heutzutage macht man sich, glaub ich und hoffentlich, viel mehr Gedanken darüber, wie man den Tieren ein so weit wie möglich artgerechtes Leben bieten kann.

Mönchsberg und Schloss Mirabell

Auf den Mönchsberg kann man mit einem Aufzug hoch und runter fahren. Auf dem Berg befindet sich das Museum der Moderne. Ich hatte nur die Auffahrt gekauft, um dann hinunter zu laufen. Daran verzweifelte ich jedoch fast, weil die Schilder alle nicht dahin führten, wo sie hinführen sollten. Ich lief im Kreis, landete auf einem im Nichts endenden Waldweg, der mich eigentlich wieder hinunter in die Altstadt bringen sollte, usw. Erst ein Radfahrer, der schnaufend sein Rad eine Treppe hinauftrug, konnte mir aus meiner Misere helfen. Treppe runter, dann links durch den Tunnel. Stimmte! So kam ich also auch noch in den „Genuss“, den über 100 m langen Fußgängertunnel (Neutor) zu durchlaufen, der in den Mönchsberg getrieben wurde.

Im Mirabellengarten des Schloss Mirabell ließ es sich im Rosengarten auf einer Bank im Schatten gut mittagsruhen und ein kleines Gewitter abwarten.

Festspielhäuser

Jedes Jahr im Sommer geht es sechs Wochen lang rund in Salzburg und Opern- und Klassikfans versammeln sich in den „heiligen Hallen“ der Festspielhäuser. Drei sind es an der Zahl (Haus für Mozart, Felsenreitschule, Großes Festspielhaus) und sie können nur mittels einer Führung besichtigt werden. Das Haus für Mozart war bei meinem Besuch nicht zugänglich, da dort Aufbauten oder Proben stattfanden.

Hier endet meine Berichterstattung zu meinem Österreich-Städte-Urlaub. Wer noch nicht in Wien oder Salzburg war, hat jetzt, denke ich, eine gute Entscheidungshilfe an der Hand. 😉

Bis bald,

eure Sophie

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